Offizielle DHB Mitteilungen 2004
Kommission für Schiedsrichter und Regelfragen
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 17. November 2004 • KSR-Mitteilung Nr. 12

Einführung von Auszeiten beim Hallenhockey

Die KSR ist mit mehrheitlicher Zustimmung von Präsidium und Vorstand einem Antrag des Gladbacher HTC auf Einführung von Auszeiten gefolgt. Die Einführung ist als Versuchsregel für den Bereich des DHB anzusehen und gilt zunächst für die Hallensaison 2004/2005 und nur für die 1. Bundesligen der Damen und Herren. Nach Ablauf der Hallensaison wird nach Auswertung der Erfahrungen über die weitere Handhabung erneut zu entscheiden sein. Die KSR hat folgende Durchführungsbestimmungen festgelegt:

  1. Jede Mannschaft hat die Möglichkeit von einer Auszeit pro Halbzeit von jeweils einer Minute Dauer.
  2. Die Auszeiten verfallen pro Halbzeit, wenn sie nicht eingefordert werden.
  3. Eine Auszeit kann nur vom Trainer oder Betreuer durch Hochheben einer Karte beantragt werden (die Karte muss ein Format DIN – A – 4 haben, wird von der KSR beschafft und über die Geschäftsstelle an die Vereine verschickt).
  4. Der Ablauf der Auszeit wird von den Schiedsrichtern überwacht, sie geben nach 50 Sekunden das Signal zur Aufstellung der Mannschaften und nach 60 Sekunden das Signal zum Weiterspielen. Die Besprechung hat in der Nähe der Mannschaftsbänke zu erfolgen.
  5. Auszeit kann nur bei eigenem Toraus, eigenem Freischlag, eigenem Seitenausball und eigenem Anspiel nach einem Tor beantragt werden.

Bei einer eigenen Strafecke und einem eigenen 7 – m – Ball ist die Beantragung einer Auszeit nicht möglich.

Claude Seidler
Vorsitzender der Kommission für Schiedsrichter und Regelfragen (KSR)

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