Hockey Nachrichten

 

Trauer um Susi Schüttemeyer

Sie verstarb im Alter von 74 Jahren

 

13.06.2018 - Der Hamburger Hockey-Verband trauert um Susanne Schüttemeyer, die am 7. Juni 2018 plötzlich und unerwartet im 74. Lebensjahr verstorben ist.


Susi Schüttemeyer hat in den Jahren 1978 bis 2016 dem Vorstand des Hamburger Hockey Verband e.V. zunächst als Damenwartin und dann als Vorstand Sport Damen angehört.


Bereits während ihrer aktiven Zeit als Spielerin zunächst für den Marienthaler THC und besonders dann für den Uhlenhorster HC war sie als herausragende Vertreterin unseres Hockeysports in Erscheinung getreten.

 

Ebenso erfolgreich hat sie auch ihre Tätigkeit als Vorstandsmitglied des HHV gestaltet. Sie war neben ihren eigentlichen Aufgaben maßgeblich und federführend in die erfolgreiche Entwicklung des Damen-Hockeys weit über die Grenzen Hamburg hinaus eingebunden.


Unvergessen sind die auf Ihre Initiative zurückgehenden Hallen-Vorbereitungsturniere des HHV in den Jahren 1991 – 2002, die ohne sie so nicht denkbar gewesen wären. Sie sind ebenso untrennbar verbunden mit den unvergesslichen Turnierfesten auf der „Cap-San Diego“, die in „Hockey-Deutschland“ Berühmheit erlangten.


Im Jahre 2001 hat Susi Schüttemeyer dann als gesamtverantwortliche Leiterin die 3. European-Youth-Trophy mit 32 internationalen Jugendmannschaften hier in Hamburg bei „ihrem“ UHC mit großem Erfolg ausgerichtet.


Im Mai 2003 war Susi Schüttemeyer federführend in die Ausrichtung des Bundestages des Deutschen Hockey-Bundes in den Räumen der Universität Hamburg eingebunden.


Als die Ausrichtungen der Hallen-Hockey-Meisterschaften in den Jahren 2007 und 2008 nach Hamburg an den HHV vergeben wurden, war es Susi Schüttemeyer mit ihren „Power-Frauen“, die diese Turniere zum Erfolg werden ließen.


Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand des HHV im Jahre 2016 war sie unverändert dem Hockeysport in Hamburg eng verbunden, dieses auch durch ihre weitere Tätigkeit als 2. Vorsitzende des UHC.


Ihr weiteres Engagement galt dem Hockey für geistig Behinderte durch die Turniere der „UHC-Specials“, denen sie sich bis zuletzt verschrieben hatte.


Für ihr großes ehrenamtliches Engagement war die im Kreis Pinneberg ansässige Susi Schüttemeyer
im Jahre 2002 von der Ministerpräsidentin des Landes Schleswig-Holstein, Frau Heide Simonis, mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Durch ihr außerordentliches und erfolgreiches Engagement hat sie sich bleibende Verdienste nicht nur für den Hamburger Hockey-Verband, sondern weit über die Grenzen Hamburgs hinaus erworben.


Wir sind Susi Schüttemeyer zu Dank und Anerkennung verpflichtet. Mit ihr haben wir eine Freundin und großartige Hockeysportlerin aus unserem Kreis verloren. Sie wird uns unvergessen bleiben.


Ingo Heidebrecht

 

 

 
20. Juni 2018
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