Montag, 27. Oktober - Mittwoch, 29. Oktober in Brüssel

Länderspiele vs BEL


Mittwoch, 29. Oktober 2014 - 11:30

Belgien - Deutschland   0 : 4   (0:2)


DHB-Damen: Klarer 4:0-Sieg im zweiten Duell

Mittwoch, 29. Oktober, in Brüssel: Belgien – Deutschland 0:4 (0:2)

29.10.2014 - Die deutschen Damen haben das zweite Champions-Trophy-Vorbereitungsspiel in Brüssel gegen Belgien klar mit 4:0 (2:0) für sich entscheiden können. 19 Stunden nach dem 2:1 (0:0) vom Vortag zeigte das Team von Jamilon Mülders eine gute Steigerung und konnte die spielerische Überlegenheit durch Julia Müller, Pia Oldhafer, Kristina Hillmann und Hannah Krüger auch deutlich aufs Scoreboard bringen. Bis zum Wochenende will Mülders sein 18-köpfiges Team für die Champions Trophy (Mendoza, ARG, 29. November bis 7. Dezember) nominieren.

Jamilon Mülders: „Ich bin ja sonst immer sehr kritisch, aber ich muss sagen, dass ich selten erlebt habe, dass eine Mannschaft Vorgaben so perfekt umgesetzt hat. Das war eine ganz starke Entwicklung von gestern zu heute. Das erste Viertel war noch eher mäßig, aber die anderen drei sehr gut! Nicht nur in der Spielumsetzung, sondern auch in der Kommunikation. Gut verteidigt, kaum Probleme gegen das Pressing. Jetzt haben die Mädels ein, zwei Tage Ruhe, dann erfolgt die Nominierung!“

 

Belgien hatte sich für den zweiten Vergleich mit dem Europameister etwas vorgenommen. Das merkte man zu Beginn, als sich das KBHB-Team zwei Strafecken erarbeitete, die aber ein Mal von Julia Müller entschärft und dann wegen zu hohen Schlags abgepfiffen wurden. Die erste deutsche Ecke (6.) ging noch neben das Tor. Das deutsche Team kam dann immer besser ins Match, hatte durch Hannah Gablac – gut eingesetzt von Franzisca Hauke, die erste Torchance aus dem Feld heraus, die aber von der belgischen Keeperin entschärft wurde (9.).

Belgien versuchte dann noch einmal, selbst die Kontrolle zu bekommen, wurde beim Pressing aber nicht gefährlich. Beim nächsten guten Angriff der Deutschen über Müller und Janne Müller-Wieland wurde Marie Mävers im Kreis per Stockfoul am Torschuss gehindert, der vom DHB-Team heftig geforderte Siebenmeterpfiff blieb jedoch aus (14.). Es waren jetzt ab dem zweiten Viertel fast nur noch die Deutschen, die Akzente setzten. Gablac wurde kurz vorm Tor noch gerade abgefangen (21.). Bei der zweiten Strafecke wurde Julia Müllers Schlag auf der Linie für die bereits geschlagene Torfrau gerettet (26.).

Bei der nächsten Ecke in der selben Minute ging Hannah Krügers Schlenzer an den Pfosten und Müllers Nachschuss wurde erneut spektakulär von einer Feldspielerin auf der Linie geklärt. Doch eine Minute später war es dann soweit. Kapitänin Müller traf per Eckenschlag zum 0:1 (27.), wobei die Torfrau den Schlag nur noch ins eigene Netz abfälschen konnte. Und der Druck wurde aufrecht erhalten, was auch belohnt wurde. Oldhafer fing einen Ball gut ab, passte auf Gablac, die mit gutem Auge die nachlaufende Ex-Braunschweigerin, die jetzt in Holland spielt, sah, so dass Oldhafer nur noch zum 0:2 ins leere Tor vollenden musste (28.).

Belgien hatte kurz vor dem Halbzeitpfiff zwar noch seine dritte Ecke, den Schrubber hielt Yvonne Frank aber sicher. Das Mülders-Team blieb auch nach der Pause druckvoll. In der 35. Minute lief ein Konter über Hauke, doch Gablac’ Schuss verfehlte das Tor knapp. Eine Minute später war es Hauke selbst, die nach Konter an der belgischen Keeperin scheiterte. In der 38. Minute lief aber erneut ein guter Angriff, der von Gablac über die linke Grundlinie vorgetragen wurde, Oldhafer passte dann an den Kreisrand zurück, wo Kristina Hillmann per Direktschuss zum 0:3 erfolgreich war.

Die Belgierinnen blieben nun bei ihren Angriffen harmlos – Frank hatte bei den wenigen Chancen keine Mühe. Auf der anderen Seite war es Eckenspezialistin Hannah Krüger, die per Schlenzer in der 42. Minute den 4:0-Endstand besorgte. Belgien hatte danach noch zwei Ecken und eine Schusschance im Kreis, war aber entweder zu unsauber in der Ausführung oder Frank hielt. Die Deutschen spielten oft Powerplay, hatten selbst auch noch zwei vergebene Ecken und gute Chancen durch Stöckel und Gablac, die aber nicht mehr zu einer Resultatsveränderung führten.

 

Tore:

0:1 Julia Müller (KE, 27.)

0:2 Pia Oldhafer (27.)

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0:3 Kristina Hillmann (38.)

0:4 Hannah Krüger (KE, 42.)

 

Strafecken:

BEL 5 (kein Tor) / GER 7 (2 Tore)

 
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