Mittwoch, 16. April - Montag, 21. April in Mannheim

4-Nationen Osterturnier


Montag, 21. April 2014 - 11:00

England - Deutschland   2 : 5   n. PS (0:0, 2:2)


Erfolgserlebnis im Penaltyschießen

5:2-Sieg der deutschen Mannschaft im Spiel um Platz drei gegen England

21.04.2014 - Auch im vierten Auftritt reichte es für die deutsche U18 beim Vier-Nationen-Turnier in Mannheim nicht zu einem Sieg innerhalb von 70 Minuten. Trotzdem wurde die Serie mit einem Erfolgserlebnis beendet. Nach 2:2-Unentschieden gegen England gewann die Mannschaft von Bundestrainer André Henning das Spiel um Platz drei noch durch ein 3:0 im Penaltyschießen. Torwart Paul Freund parierte dabei alle Versuche der Briten.

 

Ein Spiel mit „zwei sehr unterschiedlichen Halbzeiten“ sah André Henning. Im ersten Durchgang erlebte der Mülheimer DHB-Coach eine spielerisch sehr stabile deutsche Mannschaft, die das Geschehen gut im Griff hatte und sich ein verdientes Chancenplus erspielte. „Dass es 0:0 zur Pause steht, symbolisiert unsere Baustelle“, spielte Henning auf die sich schon durchs ganze Turnier ziehende Schwäche im Abschluss hin, die Strafecken explizit mit eingerechnet.
Nach dem Seitenwechsel sah der Bundestrainer die Struktur im deutschen Spiel immer mehr verloren gehen. „Aber dafür war der Wille, endlich mal eine Bude zu machen, sehr groß“, so André Henning. Gleich nach vier Minuten ergab sich solch eine Szene, als Paul Kaufmann toll in den Kreis eindrang und Nicolas Proske energisch abzog. Der Keeper parierte zwar noch, aber mit letztem Einsatz beförderte Lukas Pfaff im Fallen den Abpraller über die Linie – 1:0 (39.). Vollends auf der Siegerstraße wähnte sich die deutsche Mannschaft, als Max Sweering nach einem Solo mit einem Schlag per kleiner Rückhand ins kurze Eck den englischer Keeper zum 2:0 überraschte (62.).
Doch schon vor diesem zweiten Treffer hatte Deutschland ziemlich den Faden verloren, musste den Gegner immer wieder zu gefährlichen Situationen im deutschen Viertel kommen lassen. „Da haben wir auch wirklich schlecht verteidigt“, sah Henning den Grund für mehrere Strafecken, die sich sein Team in der Schlussphase einfing. Zwei davon verwandelte England, zunächst durch Harry Skinner direkt zum 1:2 (68.), eine Minute später im Nachschuss durch Jack Clee zum Ausgleich. Sweering hätte noch in der regulären Spielzeit für ein Happy End sorgen können, doch er ließ die letzte Riesenchance im Spiel aus. Es ging ins Penaltyschießen.
Dort erwies sich Torwart Paul Freund als unüberwindbares Hindernis für die Briten. Beim ersten England-Versuch sahen die Schiedsrichter noch ein Foul des DHB-Keepers. Sie entschieden auf Siebenmeter,den Freund dann ebenso parierte wie die beiden folgenden Penaltys des Gegners. Auf der anderen Seite hatten die Deutschen eiskalte Schützen: Paul Kaufmann, Nicolas Proske und Michael Hummel verwandelten, so dass schon nach drei Durchgängen der deutsche Sieg feststand.
„Von den Aufbauqualitäten sah ich unsere Mannschaft hier ganz vorne. Bei einer richtig guten Ecke und besserer Durchschlagskraft in der Offensive wäre hier sogar der Turniersieg möglich gewesen“, zog André Henning ein Fazit, in das er aber auch reinpackte: „Es fehlte noch ein wenig die Cleverness, was bei den vielen Spielern des jüngeren JA-Jahrgangs und der damit verbundenen geringen Spielerfahrung im Bundesliga- oder überhaupt im Herrenbereich ganz normal ist.“

 

Tore:
0:1 Lukas Pfaff (39.)
0:2 Max Sweering (62.)
1:1 Harry Skinner (E, 68.)
2:2 Jack Clee (E, 70.)

Penaltyschießen:
2:3 Paul Kaufmann
2:4 Nicolas Proske
2:5 Michael Hummel

E: 5 (2) / 8 (0)

 
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