Sonntag, 20. Juli - Samstag, 26. Juli in Waterloo

Europameisterschaft


Donnerstag, 24. Juli 2014 - 17:00

Deutschland - England   2 : 1   (2:0)


Mit Blitzstart ins EM-Finale

Donnerstag, 24. Juli, EM in Waterloo, Halbfinale: Deutschland - England 2:1 (2:0)

24.07.2014 - Die deutschen Juniorinnen haben dank eines hart erkämpften 2:1-Halbfinalsieges (2:0) gegen England das Endspiel der U21-EM in Waterloo (BEL) erreicht. Kapitänin Sabine Knüpfer und Selin Oruz brachten das deutsche Team nach nur sechs Minuten mit 2:0 in Führung. England gelang nach der Pause nur noch der Anschlusstreffer und musste sich einer spielerisch überzeugenden deutschen Mannschaft knapp geschlagen geben.

 

Bundestrainer Marc Haller zeigte sich begeistert von seiner Mannschaft: „Die meisten waren nach dem Schlusspfiff geschockt darüber, was wir hier erreicht haben und konnten ihre Freude noch gar nicht richtig rauslassen. Das Spiel war psychisch und physisch extrem anstrengend und nervenaufreibend. Umso mehr freut es mich, wie diese junge Mannschaft mit der Situation umgegangen ist und sich den Finaleinzug verdient hat.“

 

Im Gegensatz du den vorangegangenen Spielen zeigte sich das deutsche Team von Beginn an sehr fokussiert und legte einen wahren Blitzstart hin. Charlotte Stapenhorst bediente mit dem ersten Angriff nach einem tollen Solo Sabine Knüpfer, und die Kapitänin schob zum 1:0 ein (2. Minute). Nur vier Minuten später scheiterte Vivien Tahal mit einem Eckenschlenzer knapp, doch Selin Oruz war zur Stelle und hob den Nachschuss zum 2:0 in den Winkel. Deutschland nutzte den Angriffswirbel zu einer weiteren Ecke, die Laura Saenger nach zehn Minuten aber um Zentimeter am Tor vorbei setzte. „Wir waren spielerisch total überlegen und haben das in der Anfangsphase auch sehr gut genutzt. England kam dann aber über den Kampf zurück ins Spiel und hat es uns verdammt schwer gemacht“, meinte Haller.
Die Engländerinnen suchten ihr Heil fortan in langen Bällen und großem läuferischem Engagement, Deutschland hielt mit kontrolliertem Passspiel dagegen. Chancen blieben in der Folge zwar Mangelware, dafür bekamen die Zuschauer eine intensive Partie mit großem Einsatz zu sehen.
England kam besser aus der Pause und brauchte nur sechs Minuten, um durch Emily Defroand auf 1:2 zu verkürzen. Hektik und Aufregung nahmen nun deutlich zu, die Mannschaft von Bundestrainer Haller drängte jedoch weiter auf den nächsten Treffer. Erst scheiterte jedoch Lea Stöckel mit einem Eckenstecher (50.), dann hielt die englische Keeperin einen Schlenzer von Saenger herausragend (51.). Nach diesem deutschen Zwischenspurt erhöhte England zum Ende hin noch einmal merklich das Tempo und nahm fünf Minuten vor dem Ende die Torhüterin vom Feld. Kurz darauf setzte Stapenhorst zum Solo an, verpasste aber die Vorentscheidung. Da nur eine Minute später Holly Hunt mit Gelb runter musste, war die Überzahl wieder dahin. Das junge deutsche Team stemmte sich gegen die Schlussoffensive der Engländerinnen, hielt den Ball vom eigenen Kreis fern und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.
Mit Blick auf das Finale meinte Haller: „Wir haben uns vorgenommen, uns gegen jeden Gegner bei der EM zu steigern. Im Finale wartet nun Gegner Nummer Fünf. Da wollen wir wieder einen Schritt besser sein als im Halbfinale und schauen, zu was es reicht.“

 

Tore:

1:0 Sabine Knüpfer (2.)
2:0 Selin Oruz (KE, 6.)
-------------------------------------
2:1 Emily Defroand (41.)

 

Strafecken:
GER 5 (1 Tor) / ENG 0

 

Grüne Karten:
Deutschland: Nike Lorenz (43.); Cécile Pieper (69.)

 

Gelbe Karte:
England: Holly Hunt (Stockfoul, 67.)

 

Schiedsrichter:
Magali Sergeant (BEL) / Vilma Bagdanskiene (LTU)
 

 
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